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betriebsanlage.at. Planung, Genehmigung, Sicherheit
Historische Fassade in Wien mit Figurenschmuck (Symbolfoto)

Betriebsanlagen­genehmigung 1010 Innere Stadt

Die Innere Stadt ist Weltkulturerbe und fast durchgehend Schutzzone. Für Betriebsanlagen heißt das: Jede Fortluftstelle an der Fassade, jedes Außengerät und jede Werbeanlage berührt neben dem Gewerberecht auch das Baurecht und den Ensembleschutz.

Symbolfoto: Patricia Jekki / Unsplash

Wer Ihren Akt in Innere Stadt führt.

Das Verfahren führt das Betriebsanlagenzentrum, die technische Beurteilung kommt von der MA 36.

Zuständige Stellen für diesen Bezirk
BetriebsanlagenzentrumMBA 1/8
zuständig für den 1., 3., 4., 5., 6., 7. und 8. Bezirk
Kontakt Behördepost@mba01.wien.gv.at
+43 1 4000-01000
Gewerbetechnik MA 36GT-Zentrum
zentrum@ma36.wien.gv.at
+43 1 4000-36168

Stand der Angaben: Magistratsabteilung 36, Informationsblätter „Genehmigungspflicht für Betriebsanlagen“ und „Einreichunterlagen für Betriebsanlagen“, Stand 07/2025. Wir reichen für Sie dort ein und führen den Schriftverkehr.

Woran Projekte in 1010 typischerweise hängen

Fortluft über Dach statt über Fassade

In der dichten Blockrandbebauung liegen Nachbarfenster oft wenige Meter neben der geplanten Fortluftstelle. Die Behörde verlangt dafür eine Schnittdarstellung, eine Dachdraufsicht und die Angabe des Abstands zur nächstgelegenen Nachbaröffnung. In der Inneren Stadt ist das regelmäßig der kritische Punkt eines Gastronomieprojekts.

Schanigarten auf öffentlichem Grund

Die Freifläche ist Teil der Betriebsanlage und braucht ihre eigene Beurteilung. Für die Nutzung öffentlichen Grundes kommt eine gebrauchserlaubnisrechtliche Bewilligung der Stadt dazu, ein eigenes Verfahren neben der Betriebsanlagengenehmigung.

Wohnnachbarn über dem Lokal

Im ordentlichen Verfahren sind Nachbarn Partei. In Häusern mit Wohnungen direkt über dem Gastraum entscheidet die Beurteilung von Luftschall- und Trittschallpegel häufig über Auflagen zur Musiklautstärke und zur Sperrstunde.

Bestandsobjekte ohne brauchbare Pläne

Viele Häuser in 1010 haben keine verwertbaren Bestandspläne. Ohne Aufmaß gibt es keinen einreichfähigen Plan. Das Aufmaß steht deshalb am Anfang und wird regelmäßig unterschätzt.

Die Zuständigkeiten stammen aus dem Informationsblatt der MA 36, Stand 07/2025. Die Einschätzungen zum Bezirk sind unsere Projekterfahrung, keine behördliche Auskunft.

So kommen Sie zum Bescheid

Erstgespräch und Standortprüfung

Sie beschreiben Lokal und Vorhaben. Wir klären, ob überhaupt eine Genehmigungspflicht besteht und welches Verfahren infrage kommt: das ordentliche oder das vereinfachte.

Erledigt: apcad

Aufmaß vor Ort

Wir messen den Bestand auf, erfassen Haustechnik, Lüftung, Fluchtwege und Bestandspläne und fotografieren, was in den Plan muss.

Erledigt: apcad

Einreichplan und Betriebsbeschreibung

Grundrisse, Schnitte, Ansichten, Lageplan, Lüftungsplan, Maschinen- und Geräteverzeichnis, Emissionserklärung und Abfallwirtschaftskonzept.

Erledigt: apcad

Einreichung

Das vollständige Projekt geht an das zuständige Betriebsanlagenzentrum. Betriebsbeschreibung, Pläne, Verzeichnis und Abfallwirtschaftskonzept jeweils vierfach, der Antrag einfach (§ 353 GewO).

Erledigt: apcad

Verhandlung und Auflagen

Die Amtssachverständigen prüfen, im ordentlichen Verfahren wird verhandelt und die Nachbarschaft ist Partei. Wir vertreten das Projekt und reichen nach, was gefordert wird.

Erledigt: apcad und Sie

Bescheid

Sie bekommen die Genehmigung mit den Auflagen. Erst danach darf errichtet und betrieben werden.

Erledigt: Behörde

Sagen Sie uns, wo Ihr Lokal steht.

Was Sie nicht wissen, lassen Sie leer. Das klären wir im Gespräch. Sie bekommen innerhalb eines Werktags Antwort.

+43 699 100 605 04Direkt anrufen, Montag bis Freitag office@apcad.atWenn Sie lieber schreiben
1200 WienTermine vor Ort in Wien und Umgebung, Projekte österreichweit

Aufmaß in Innere Stadt, Einreichung bei MBA 1/8.

Sagen Sie uns die Adresse und die Branche. Wir sagen Ihnen, was auf Sie zukommt.

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